Die Atemübungen der Bipolaren Methode unterstützen dreierlei:

  • Sie beruhigen und vertiefen den Atem
  • Sie bewirken einen Ausgleich
  • Sie schaffen ein größeres Atemvolumen

Ausgangssituation

Legen Sie sich mit dem Rücken auf eine weiche Unterlage. Sie können diese Übung auch im Bett liegend machen. Die Beine werden mittig gehalten. Beim Einatmen stellen Sie sich vor, wie Sie den Duft einer Rose riechen. So wird Ihre Einatmung tiefer. Atmen Sie aktiv ein und passiv aus. Das Einatmen darf hörbar sein. Das Ausatmen soll leicht sein. Haben Sie die Vorstellung ein Luftballon schnurpselt weg. Ein leichtes „puh“ kann Ihnen anfänglich helfen, die Luft los zu lassen. Auf keinen Fall soll das Ausatmen ein aktives Auspusten der Luft sein.

Fuß und Fußgelenk

Ziehen Sie mit der Einatmung den linken Fuß aus dem Fußgelenk zu sich. Im Tanz benutzt man das englische Wort „flex“, im Deutschen wäre es: den Fuß dorsal nach oben ziehen. Kurze Pause, den Atem weggehen lassen. Üben Sie das im Wechsel mit dem rechten Fuß acht Mal. Beim neunten Mal die Halteübung: beide Füße anziehen und im eingeatmeten Zustand 14 Sekunden verharren. Den Atem weggehen lassen. Nun folgt eine Ruhepause von mindestens drei Atemzügen. Nehmen Sie die neuen Atemräume bewußt wahr. Spüren Sie die Dehnung in den Rippenzwischenräumen?